Erika Timm / Gustav Adolf Beckmann
Etymologische Studien zum Jiddischen
Zugleich ein Beitrag zur Problematik der jiddischen Südost- und Ostflanke
jidische schtudies, Band 13. 2006. VIII, 183 Seiten.
978-3-87548-468-7. Kartoniert 42.00
Die Studie ist in ihrem Hauptteil ein methodisches Plädoyer dafür, auch in der Jiddistik die 'Etymologie' zu voller Wortgeschichte auszuweiten. An drei Wörtern von mentalitätsgeschichtlichem Interesse, für die jeweils mehr als ein Dutzend Etymologien vorgeschlagen (und mehrere bis in die jüngste Zeit diskutiert) worden sind, soll gezeigt werden, dass man selbst hier zu eindeutigen Ergebnissen kommen kann, wenn man, von einer optimal breiten Materialbasis ausgehend, den sprachlichen und außersprachlichen Kontext, also den "Sitz im Leben" der drei Wörter durch die Jahrhunderte ihrer Geschichte möglichst intensiv ausleuchtet.
Im zweiten Teil werden systematisch die Wörter untersucht, die in der großen, noch offenen Diskussion um die jiddische Südost- und Ostflanke eine Rolle spielen.
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"Alles in allem: ein sehr informativer und wichtiger Beitrag zur Geschichte der jiddischen Sprache, in dem sich Wortgeschichte häufig spannend wie, 'lehavdl', ein Krimi präsentiert."
aus: TRUMAH - Jüdische Studien und jüdische Identität, Bd. 17/ 2007
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