Buske Verlag Buske Verlag

Linguistische Berichte Heft 223

Asbaghi, Persisch für Anfänger

1959
  • Helmut Buske (*24. Januar 1924) gründet am 11. Mai in Tübingen, wo er als Buchhändler tätig ist, einen eigenen Verlag. Als Erstes erscheint - unter Pseudonym - der von ihm selbst verfasste "Touristenführer Tübingen". Weitere Tübingen-Titel folgen, darunter "Die schönsten Wanderungen in Tübingens Umgebung", mit Texten und Fotos des Verlegers.
1961
  • Verkauf der Touristen- und Wanderführer an den Verlag Gebr. Metz in Tübingen. Helmut Buske zieht mit seiner Familie nach Hamburg.
1962
  • Am 2. Januar nimmt in unmittelbarer Nähe der Universität Hamburg die Firma "HELMUT BUSKE Wissenschaftliche Buchhandlung / Antiquariat / Verlag" ihre Tätigkeit auf. Die Buchhandlung spezialisiert sich auf Allgemeine Sprachwissenschaft, Orientalistik, Slawistik, "Kleine Sprachen" und auf die sogenannten Orchideenfächer.
1963
  • Erwerb der deutschen Verlagsrechte an den Werken des englischen Karikaturisten und PUNCH-Zeichners Norman Thelwell. Im Laufe der Zeit erscheinen 16 Bände mit Karikaturen zu populären Themen (Reiten, Segeln, Haustiere), die in den Folgejahren weitgehend das Wissenschaftsprogramm finanzieren.
  • Gründung der Reihe "Hamburger Philologische Studien", in der Dissertationen in einfacher Ausstattung zu günstigen Ladenpreisen erscheinen.
  • In den Folgejahren werden aus vielen Kunden der Buchhandlung (i.e. Professoren, Bibliothekare, Dozenten und Studierende) Autoren und Herausgeber des Verlages, der sich als Förderer der Wissenschaften einen Namen macht.
1965
  • Übernahme der Rechte an Salomo A. Birnbaums "Grammatik der jiddischen Sprache" vom Hartleben Verlag, Wien; Beginn einer fruchtbaren Zusammenarbeit mit dem in England, später in Kanada lebenden Verfasser.
  • Die Buchhandlung profiliert sich zusehends mit international verbreiteten Katalogen zu linguistischen Titeln aus aller Welt.
1967
  • Band 1 der von Irene Nowikowa herausgegebenen "Hamburger Beiträge für Russischlehrer".
1970
  • Die von Gerold Ungeheuer herausgegebenen "Forschungs-
    berichte des Instituts für Kommunikationsforschung und Phonetik der Universität Bonn" erscheinen jetzt bei Buske.
  • Zudem werden die "Schriften der Vereinigung von Afrikanisten in Deutschland" in den Verlag genommen.
1971
  • Als eines der ersten Studienbücher erscheint die "Einführung in die rhetorische Textanalyse" von Heinrich F. Plett (9. Aufl. 2001).
  • Ausbau des Judaica-Programms.
  • Der 1. Band der "Hamburger Beiträge zur Archäologie", hrsg. von Otto-Herman Frey und Walter H. Gross, erscheint.
1972
  • Übernahme der Reihe "Hamburger Phonetische Beiträge", hrsg. von Christoph Gutknecht und Jens-Peter Köster, und Gründung der Reihe "Papiere zur Textlinguistik", hrsg. von Jens Ihwe, János S. Petöfi und Hannes Rieser.
1974
  • Die Ständige Ägyptologen-Konferenz in Deutschland betraut den Verlag mit den "Studien zur Altägyptischen Kultur", hrsg. von Hartwig Altenmüller und Dietrich Wildung, die bald zu den international renommiertesten ägyptologischen Fachzeitschriften gehören.
  • Zwei neue Reihen entstehen: "Forum Phoneticum", hrsg. von Hans W. Wodarz zusammen mit Georg Heike und Max Mangold, und "Fenno-Ugrica. Schriften zur finnisch-ugrischen Sprachwissenschaft", hrsg. von Harald Haarmann.
1975
  • Übernahme der Bestände und Rechte am "Handbook of the Uralic Languages" von Björn Collinder, Uppsala.
  • Gründung der Reihe "Romanistik in Geschichte und Gegenwart", hrsg. von Dieter Kremer und Hans-Josef Niederehe.
1976
  • Der Verlagskatalog verzeichnet 17 wissenschaftliche Reihen sowie Lehr- und Wörterbücher zu 15 Sprachen, zahlreiche Einzeluntersuchungen über die verschiedensten Aspekte von entlegenen Sprachen und Literaturen; insgesamt sind über 300 Titel lieferbar.
  • Das erste für deutsche Muttersprachler konzipierte Chinesischlehrwerk "Chinesisch für Deutsche. Einführung in die chinesische Umgangssprache" von Jung-lang Chao, Philip Kunig und Annette Sabban erscheint.
1977
  • Die "Finnisch-Ugrischen Mitteilungen", hrsg. von István Futaky und Wolfgang Veenker, beginnen zu erscheinen.
  • In Zusammenarbeit mit dem Akademie-Verlag Prag wird ein zweibändiges "Dictionary of Slavonic Linguistics Terminology" in 11 slawischen Sprachen mit Äquivalenten in Englisch, Französisch und Deutsch herausgegeben.
  • Übernahme der Auslieferung für die Japanisch-Wörterbücher von Breitung und Schinzinger für die Verlage Enderle und Sansyusya, Tokio.
1978
  • Als Pionierleistung kann das "Lehrbuch der vereinheitlichten albanischen Schriftsprache" von Armin Hetzer und Zuzana Finger gelten. Der ersten Auflage ist ein kurzes deutsch-albanisches Wörterbuch beigegeben, aus dem 1990 das erste und bis heute einzige "Taschenwörterbuch Albanisch-Deutsch / Deutsch-Albanisch" hervorgeht.
1979
  • Mit dem ersten Band des dreibändigen Lehrwerkes "Japanisch intensiv" von Detlef Foljanty und Hiroomi Fukuzawa wird die japanische Sprache ein Schwerpunkt im Verlagsprogramm.
  • Übernahme der "Schriften aus dem Finnland-Institut in Köln", hrsg. von Fritz Keese.
  • Gründung der Reihe "Sprache und Geschichte in Afrika" (SUGIA), hrsg. an den Universitäten Köln und Bayreuth.
  • Erste Teilnahme an der Frankfurter Buchmesse.
1981
  • Gründung der Reihen "Kreolische Bibliothek", hrsg. von Annegret Bollée, und "jidische schtudies. Beiträge zur Geschichte der Sprache und Literatur der aschkenasischen Juden", hrsg. von Walter Röll.
  • Das Handbuch "Die Sprachen Afrikas" eröffnet eine Reihe von Standardwerken zu verschiedenen "Sprachfamilien".
  • Mit dem "Lehrbuch der isländischen Sprache" von Magnus Pétursson (4. Aufl. 2006) hält das Isländische Einzug ins Programm.
1982
  • Als Band 3 der "Kreolischen Bibliothek" erscheint das von Danielle D'Offay und Guy Lionnet verfasste "Diksyonner kreol-franse / Dictionnaire créole seychellois-français". 3.000 Exemplare werden nach den Seychellen geliefert. Es ist das erste Wörterbuch für die dort gesprochene Sprache.
  • Gründung der Reihe "Kuschitische Sprachstudien", hrsg. von Hans-Jürgen Sasse.
  • Übernahme von 16 Titeln zur Klassischen Philologie vom Gerstenberg Verlag, Hildesheim.
1983
  • Die beiden ersten Bände des sechsbändigen Handbuches "Language Reform - History and Future", hrsg. von István Fodor und Claude Hagège, zu rund 140 Sprachen mit Beiträgen in Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch und Spanisch erscheinen (Fertigstellung 1994).
  • "Lehrbuch der vietnamesischen Sprache" von Vu Duy-Tu.
  • Der Verlagskatalog weist 27 Reihen sowie rund 450 Bücher und Tonkassetten aus.
1984
  • Das von Gernot Bühring herausgegebene "Vaterunser polyglott. Das Gebet des Herrn in 42 Sprachen mit 75 Textfassungen sowie einer Bibliographie der bekannten Paternoster-Polyglotten" erscheint sowohl in einer Taschen- als auch in einer Luxusausgabe.
  • "Finnische Grammatik" von Fred Karlsson.
  • "Die skandinavischen Sprachen. Eine Einführung in ihre Geschichte" von Einar Haugen; autorisierte Übertragung von Magnús Pétursson.
1985
  • "Lehrbuch der irischen Sprache" von Micheál Ó Siadhail, übersetzt von Arndt Wigger (3. Auflage 2004).
  • Übernahme der Wörterbücher von Siegmund A. Wolf: "Jiddisches Wörterbuch", "Großes Wörterbuch der Zigeunersprache" und "Wörterbuch des Rotwelschen. Deutsche Gaunersprache" vom Bibliographischen Institut, Mannheim.
  • Gründung der Reihe "Quellen zur Khoisan-Forschung", hrsg. von Rainer Voßen.
  • Das erste Computersystem mit 23,7 MB (!) Speicherkapazität wird für Fakturierung, Bestandsverwaltung und Buchhaltung angeschafft.
  • Der Verlagskatalog umfasst rund 700 lieferbare Titel und 30 Reihen.
1986
  • Als erster Band der "Einführungen in fremde Schriften" erscheint die "Einführung in die arabisch-persische Schrift" von Mohammad-Reza Majidi.
  • "Die deutsche Sprache und ihre historische Entwicklung", von Rudolf E. Keller, bearbeitet und übertragen aus dem Englischen von K.-H. Mulagk.
1987
  • Vier Titel zum Lateinunterricht, darunter "Caesars Wortschatz" und "500 Vokabeln zu Caesar" werden vom Schümann Verlag, Hamburg, übernommen.
  • Gründung der Reihe "Nilo-Saharan. Linguistics Analyses and Documentation", hrsg. von Franz Rottland and Lionel Bender.
  • "Die niederländische Sprache" von Pierre Brachin.
  • Das 1984 begonnene "An Indo-European Comparative Dictionary" von Stuart E. Mann liegt in 11 Faszikeln vollständig vor.
  • Ende des Jahres Verkauf der Buchhandlung an die Firma Mauke & Söhne. Der Verlag zieht nach Norderstedt bei Hamburg.
1988
  • Beginn des auf acht Bände angelegten "Etymologischen Wörterbuches des Dolomitenladinischen", hrsg. von Johannes Kramer (Fertigstellung 1999).
  • In zwei Bänden kommen die "Gesammelten Schriften" des Kieler Nordisten Dietrich Hofmann, hrsg. von Gert Kreutzer, Alastair Walker und Ommo Wilts, heraus.
1989
  • Gründung der Reihe "Beiträge zur Sprachwissenschaft", hrsg. von Ludwig M. Eichinger und Hans-Werner Eroms; ab 1992 fortgeführt als "Beiträge zur germanistischen Sprachwissenschaft".
1990
  • Übernahme und Neuausgabe des bewährten Lateinlehrbuches für Erwachsene "Lectiones Latinae" von Ilse Schneider.
  • "Die lateinische Sprache" von Leonhard R. Palmer, aus dem Englischen übersetzt von Johannes Kramer.
  • "Albanisch-deutsches und deutsch-albanisches Taschenwörterbuch" von Armin Hetzer (4. Auflage 2009).
1991
  • Erste Teilnahme an der Leipziger Buchmesse.
  • Das Studienbuch "Elementarbuch der Phonetik" von Magnús Pétursson und Joachim M. H. Neppert erscheint (3. Auflage 2002).
  • "Somali Wörterbuch. Deutsch-Somali / Somali-Englisch-Deutsch" von Mohamed Ali Farah und Dietmar Heck (4. Auflage 2009). Angesichts der enger werdenden Beziehungen zwischen Deutschland und Somalia (Ostafrika) war ein Wörterbuch für den täglichen Gebrauch längst überfällig.
  • Gründung der Reihe "Lexicographia Orientalis", hrsg. von Jost Gippert.
  • Das Verlagsprogramm umfasst über 1.000 lieferbare Titel.
1992
  • Aus Altersgründen verkauft Helmut Buske den Verlag zum 1. Januar an den seit 1951 in Hamburg ansässigen, auf Philosophie spezialisierten Wissenschaftsverlag Felix Meiner, der ihn unter eigener Firmierung als Tochterunternehmen fortführt. Geschäftsführer wird Manfred Meiner (*6. Januar 1952). Helmut Buske bleibt beratend tätig.
  • In den folgenden Jahren steht die weitere Profilierung des Verlages im Vordergrund. Das Angebot an Lehr-, Wörter- und Studienbüchern wird auf rund 30 Sprachen und Studienfächer ausgedehnt. Fortgeführt und ausgebaut werden Reihen und Periodika zu den Fächern Ägyptologie, Germanistische Sprachwissenschaft, Finno-Ugristik, Jiddistik, Kreolistik, Orientalistik, Romanistik und Slawistik.
1993
  • Das "Lehrbuch der armenischen Sprache" von Margret Eggenstein-Harutunian (3. Auflage 2008) eröffnet erstmals Deutschsprachigen den direkten Zugang zur Volks-, Amts- und Literatursprache Armeniens.
  • Übernahme und Neuausgabe des Lehrbuches "Pamberi nechiShona. Eine Einführung in die Bantusprache Schona" von Harald Vieth.
  • "Deutsch-niederländisches Lernwörterbuch" von Erwin Kuen.
  • In der Reihe "Kreolische Bibliothek" erscheint der erste Band des unter der Leitung von Annegret Bollée erarbeiteten "Dictionnaire étymologique des créoles français de l'Océan Indien" (Fertigstellung 2007).
1994
  • Eine umfassend belegte, gleichermaßen wissenschaftlich fundierte wie anschauliche Darstellung der isländischen Literatur von den Anfängen bis zur Reformation mit umfangreichem Bildmaterial bietet die deutsche Übersetzung des Bandes "Eddas und Sagas. Die mittelalterliche Literatur Islands" von Jónas Kristjansson.
  • Aus dem Russischen übersetzt und bearbeitet von Jost Gippert erscheint die "Einführung in die kaukasische Sprachwissenschaft" von Georgij A. Klimov.
  • Das "Lehrbuch der modernen koreanischen Sprache" von Wilfried Herrmann vermittelt erstmals im deutschen Sprachraum die Sprache Nordkoreas.
  • In Zusammenarbeit mit dem Slawischen Seminar der Universität Hamburg wird das "Lehrbuch der polnischen Sprache" von Irena Zwak veröffentlicht.
  • Mit dem "Rückläufigen Persischen Wörterbuch" liegt die "Strukturelle Grammatik des Neupersischen (Farsi)" von Mohammad-Reza Majidi vollständig vor.
  • Die Bedeutung der portugiesisch-jüdischen Gemeinde in Hamburg und Altona dokumentiert das Werk "Die Sefarden in Hamburg. Zur Geschichte einer Minderheit", Band 1 (Band 2: 1997), hrsg. von Michael Studemund-Halévy und Peter Koj.
1995
  • Gründung der Zeitschrift "Romanistik in Geschichte und Gegenwart" (RomGG), hrsg. von Johannes Kramer und Hans Josef Niederehe. Die bisherige unter diesem Titel erscheinende Monografienreihe wird als "Beihefte zu Romanistik in Geschichte und Gegenwart" fortgeführt.
  • "Lehrbuch der modernen jiddischen Sprache" von William B. Lockwood.
  • Als Band 1 der neu gegründeten Reihe "Russisch als Fremdsprache - Materialien zum Russischunterricht" erscheint "Russland im Umbruch. Lese- und Übungsbuch Russisch" von Dina Reppert.
1996
  • Hervorgegangen aus dem Projekt "Japanisch an Schulen" an der FU Berlin erscheint der "Grundwortschatz Japanisch für junge Leute", hrsg. von Kay Genenz und Roland Schneider und gefördert von der Japan Foundation (2. Auflage 2005).
  • Mit dem "Lehrbuch der ungarischen Sprache" von Julianna Graetz wird Ungarisch ein Schwerpunkt des Verlagsprogramms.
1997
  • Mit dem "Lehrbuch der madagassischen Sprache" von Janie Noëlle Rasoloson liegt das derzeit einzige Madagassischlehrwerk im deutschsprachigen Raum vor.
  • Das "Wörterbuch Deutsch-Albanisch" von Zef Simoni erweitert das Angebot an lexikografischen Hilfsmitteln zum Albanischen.
  • Übernahme der Lehrwerke "Einführung in die koreanische Sprache" von Bruno Lewin und Tschong Dae Kim und "Einführung in die koreanische Schriftsprache" von Werner Sasse.
  • Rumänisch wird mit dem "Lehrbuch der rumänischen Sprache" von Jürgen F. Salzer (3. Auflage 2007) fester Bestandteil des Verlagsprogramms.
  • Sisouk Sayaseng und Boike Rehbein legen ihr "Lehrbuch der laotischen Sprache" vor; 2000 folgt das "Wörterbuch Laotisch-Deutsch / Deutsch-Laotisch" und 2004 die "Laotische Grammatik".
  • Der politische Wandel in der ehemaligen UdSSR hat weit reichende Folgen auch für die Vermittlung der russischen Sprache. Diese Erfahrung berücksichtigt die neue und moderne Lehrbuchkonzeption des "Integrierten Lehrbuches der russischen Sprache" von Hildegard Spraul und Valerij D. Gorjanskij (2. Auflage 2006).
1999
  • Iwrit, das moderne Hebräisch und die offizielle Sprache Israels, hält mit dem "Lehrbuch der neuhebräischen Sprache" von Shulamit Zemach-Tendler (2. Auflage 2007) Einzug ins Verlagsprogramm.
  • Zum Esperanto-Weltkongress in Berlin erscheint das "Große Wörterbuch Esperanto-Deutsch" von Erich-Dieter Krause.
  • Ein zuverlässiges Nachschlagewerk für alle Irischlernenden und Irlandreisenden ist das "Wörterbuch Irisch-Deutsch. Mit einem deutsch-irischen Wortindex" von Thomas Feito Caldas und Clemens Schleicher.
  • Elvira Friedrich legt den ersten Teil ihrer zweibändigen "Einführung in die indischen Schriften" vor.
  • Das "Lehrbuch der ukrainischen Sprache" von Svetlana Amir-Babenko (2. Auflage 2007) ergänzt das Programm um die seit 1996 einzige Staatssprache der Ukraine.
2000
  • Ab Heft 181 übernimmt Buske die verlegerische Betreuung der international renommierten Zeitschrift "Linguistische Berichte", hrsg. von Günther Grewendorf und Arnim von Stechow.
  • Das von der Japan Foundation geförderte Lehrwerk "Grundkenntnisse Japanisch" von Shin'ichi Okamoto erscheint.
  • Die Lernsoftware "Win Vokabel 5.0 - Vokabel- und Rechtschreibtrainer mit Sprachausgabe Deutsch-Russisch / Russisch-Deutsch" (CD-ROM) ergänzt das "Integrierte Lehrbuch der russischen Sprache".
  • Das "Wörterbuch Deutsch-Amharisch-Englisch" von Dawit Berhanu ist speziell für die in Deutschland lebenden Äthiopier konzipiert und derzeit das umfassendste und modernste seine Art.
  • Gefördert von den "Deutschen Festspielen in Indien" (Goethe Institut, München) kann das "Wörterbuch Deutsch-Hindi" von Margot Gatzlaff-Hälsig von Langenscheidt / Verlag Enzyklopädie übernommen und neu herausgebracht werden.
2001
  • Vollständig neu bearbeitete und erweiterte Auflage des Lehrwerkes "Chinesisch für Deutsche". Band 1 (Hochchinesisch für Anfänger), verfasst von Ruth Cremerius, liegt in einer Lang- und in einer Kurzzeichenfassung vor. Band 2 (Hochchinesisch für Fortgeschrittene), von Jinyang Zhu verfasst, erscheint in Kurzzeichen.
  • Mit der "Einführung in die jiddische Sprache und Kultur" von Marion Aptroot und Holger Nath erscheint ein weiteres Standardwerk zur jiddischen Sprache; die Sprachaufnahmen (1 Audio-CD) werden von dem Schauspieler und Muttersprachler Avishai Fisz eingelesen.
  • Ergänzend zu seinem Lehrwerk "Grundkenntnisse Japanisch" legt Shin'ichi Okamoto das Lehrbuch "Japanische Alltagssprache" vor.
  • Darüber hinaus erscheinen Grammatiken zum Esperanto, Lettischen und Türkischen sowie Wörterbücher zum Georgischen und Isländischen.
2002
  • Michael Hechinger (*4. Dezember 1961), Lektor des Verlages, wird neben Manfred Meiner alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer.
  • Mit dem "Japanisch-deutschen Zeichenwörterbuch" von Wolfgang Hadamitzky steht erstmals im deutschen Sprachraum ein handliches Zeichenwörterbuch für Schüler, Studierende, Lernende an Volkshochschulen und Autodidakten zur Verfügung.
  • Band 1 des zweibändigen "Lehrbuches der tschechischen Sprache" von Irena Hirschmann erscheint.
  • Im Auftrag des Deutschen Entwicklungsdienstes (ded) haben Kathrin Raitza und Luong Van Ke das Lehrwerk "Vietnamesisch für Anfänger" erarbeitet.
  • Das "Große Wörterbuch Deutsch-Indonesisch" von Erich-Dieter Krause ist im deutschen Sprachraum das bislang umfassendste und modernste seiner Art.
  • Das 1972 als Bestandteil des zwischen der DDR und der Republik Indien abgeschlossenen Kulturabkommens begonnene "Handwörterbuch Hindi-Deutsch", hrsg. von Margot Gatzlaff-Hälsig, erscheint nach vielen Irrungen und Wirrungen der (Nach-)Wendezeit nicht zuletzt auf Betreiben des Verlages und mithilfe einer Förderung des Goethe Instituts, München.
2003
  • Die erste Auflage des schon nach kurzer Zeit bestens eingeführten Lehrwerkes "Griechisch aktiv" von Dimitrios Mastoras erscheint (2. Auflage 2006).
  • Die Lernsoftware Arabisch "Arabia 2000" (CD-ROM) von Abdulghafur Sabuni eröffnet einen neuen Zugang zur arabischen Sprache.
  • Als Ergebnis einer bulgarisch-deutschen Zusammenarbeit liegen die "Bulgarische Landeskunde. Ein Lehr- und Textbuch" von Sigrun Comati und Radka Vlahova-Ruykova sowie die "Bulgarische Grammatik. Morphologisch-syntaktische Grundzüge", hrsg. von Vassilka Radeva, vor.
  • Ein Novum in der Geschichte der deutsch-hebräischen Lexikografie ist das "Wörterbuch Deutsch-Hebräisch. Philosophische, wissenschaftliche und technische Termini" von Benjamin Katz-Biletzky.
  • Als Lehr- und Lesebuch für Studierende der (Alt-)Skandinavistik erscheint die "Einführung ins Altisländische" von Astrid van Nahl.
  • Übernahme und Neuauflage des Lehrwerkes "Persisch für Anfänger" von Asya Asbaghi und des "Grammatischen Leitfadens des Hindi" von Margot Gatzlaff-Hälsig.
2004
  • Neuauflage des zuerst im Verlag Enzyklopädie und dann im Langenscheidt Verlag herausgekommenen "Lehrbuches der indonesischen Sprache" von Erich-Dieter Krause.
  • Mit dem Übungsbuch "Al lavoro! Italienische Grammatik in Übungen und Übersetzungen" von Ilva Fabiani und Eva Molitor hält die italienische Sprache Einzug ins Verlagsprogramm.
  • Maureen Grönke verstärkt das Lektorat.
2005
  • Das erste Chinesischlehrbuch für deutschsprachige Kinder erscheint: "Chinesisch lernen - Schritt für Schritt" von Sandra Liedtke-Aherrahrou.
  • Das von den Entwicklungshelfern Alexander Loch und Maria Tschanz verfasste "Kleine Wörterbuch Tetum-Deutsch / Deutsch-Tetum" ist das erste Wörterbuch seiner Art, das in Osttimor für die Verkehrssprache des 2002 unabhängig gewordenen Inselstaates erarbeitet wurde.
  • Mit dem "Lehrbuch der schwedischen Sprache" von Henrike Gundlach und Christiane Vortmeyer (2. Auflage 2007) kommt Schwedisch ins Verlagsprogramm.
  • Für die Bantusprache Swahili liegt mit dem "Lehrbuch des Swahili für Anfänger" von Beat Wandeler wieder ein modernes Lehrwerk vor.
  • Die "Einführung in die eskimo-aleutischen Sprachen" von Jan Henrik Holst ist die erste deutschsprachige Gesamtdarstellung dieser Sprachfamilie.
  • Darüber hinaus erscheinen die "Einführung in die Hieroglyphenschrift" von Hartwig Altenmüller, die "Praktische Kurzgrammatik der ukrainischen Sprache" von Svetlana Amir-Babenko und Franz Pfliegl sowie das "Wirtschaftswörterbuch Deutsch-Albanisch" von Dritan Halili.
2006
  • Die im Verlag Institut für Indologie Wichtrach erschienenen Werke des Indologen Klaus Mylius werden ab sofort in Kommission ausgeliefert.
  • Mit den Titeln "Grundwortschatz Chinesisch" von Dietmar Meyer, "Lernwortschatz Chinesisch" von Kanmin Wang und "HSK-Übungsbuch. Elementarstufe" von Yinghua Li und Katrin Buchta wird der Programmschwerpunkt Chinesisch ausgebaut.
  • Das Lehrwerk "Polnisch aktiv. Ein Grund- und Aufbaukurs" von Hanka Blaszkowska und Jerzy Mleczak ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen dem Landesspracheninstitut Nordrhein-Westfalen und dem Sprachenzentrum der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder.
  • Der schwedische Bestseller "Latein. Die Erfolgsgeschichte einer Sprache" von Tore Janson erscheint in der deutschen Übertragung von Johannes Kramer. Die FAZ urteilt unmittelbar nach Erscheinen "Genussreich!"
  • Mit dem "Lehrbuch der walisischen Sprache" von Britta Schulze-Thulin liegt wieder ein modernes Walisischlehrwerk für deutsche Muttersprachler vor.
  • Übernahme und Neuauflage des "Wörterbuches Bretonisch-Deutsch / Deutsch-Bretonisch" von Gérard Cornillet.
  • Mit dem "Lehrbuch der norwegischen Sprache" von Erik Stokland und den "Portugiesische Redewendungen. Ein Wörter- und Übungsbuch für Fortgeschrittene" von Stefan Ettinger und Manuela Nunes sowie der "Baskischen Grammatik" von Christiane Bendel kommen drei Sprachen neu ins Programm.
2007
  • Zum Türkischen erscheinen das "Lehrbuch der türkischen Sprache" von Esin Ileri und das "Lese- und Übungsbuch Türkisch mit Vokabular und Erläuterungen" von Hayrettin Seyhan.
  • In Neuauflagen kommen die drei zuvor im Verlag Centro Culturale "Italkontakt" e.V., Göttingen, veröffentlichten Italienisch-Lehrwerke von A. Flavio Albertini heraus.
  • Die ursprünglich von Bruno Lewin und Tschong Dae Kim verfasste "Einführung in die koreanische Sprache" liegt jetzt von Dorothea Hoppmann vollständig neu bearbeitet vor.
  • Das Angebot zu asiatischen Sprachen wird durch folgende Titel erweitert:
  • "Chinesische Grammatik für Deutsche. Ein Lehr- und Übungsbuch mit Lösungen" von Jinyang Zhu; "Konversationskurs Hindi" von Kadambari Sinha; "Lehrbuch des Marathi" von Daniel Krasa.
  • Mit dem "Großen Wörterbuch Deutsch-Esperanto" von Erich-Dieter Krause liegt das weltweit umfangreichste zweisprachige Esperanto-Wörterbuch vor.
  • Ebenfalls eine lexikografische Großtat ist das "Große Wörterbuch Persisch-Deutsch" von Asya Asbaghi.
  • Übernahme und Neuauflage des zuvor vom Verlag Langenscheidt / Verlag Enzyklopädie herausgebrachten "Lehrbuches der portugiesischen Sprache" von Helmut Rostock.
2008
  • In seiner Art einzigartig ist das "Bildwörterbuch zur Einführung in die japanische Kultur - Architektur und Religion" von Yoshiko Watanabe-Rögner.
  • Buske übernimmt vom Verlag Institut für Indologie Wichtrach die verlegerische Betreuung des "Sanskrit-Lehrbuches" von Peter Thomi.
  • Mit "TIRO - Curriculum breve Latinum" von Dieter Kolschöwsky liegt ein neu entwickeltes Lateinlehrwerk für Erwachsene vor.
  • Zu einer interessanten Begegnung zwischen Linguistik und Fußball kommt es im "Lernwörterbuch der Fußballsprache. Deutsch-Französisch / Französisch-Deutsch" von Dieter Seelbach.
  • Georg Bossong legt sein Studienbuch "Die romanischen Sprachen. Eine vergleichende Einführung" (inklusive Audio-CD) vor.
  • Zur Frankfurter Buchmesse (Ehrengast Türkei) erscheint die "Landeskunde Türkei" von Brigitte Moser und Michael Weithmann.
  • Der "Konversationskurs Chinesisch. Ein Lese- und Übungsbuch für Fortgeschrittene" von Kanmin Wang ist das erste Lernmittel für diese Sprachstufe in deutscher Sprache.
  • Ebenfalls einzigartig auf dem deutschen Markt ist die "Einführung in die mongolischen Schriften" von Otgonbayar Chuluunbaatar.
2009
  • Im Jubiläumsjahr werden etwa 50 Titel erscheinen.
  • Im März bekommt der Verlag ein neues Corporate Design. Das Verlagssignet, das Raum für vielfältige Interpretationen im Umfeld von fremden Schriften und Sprachen gibt, entwickelte das Hamburger Büro für Gestaltung Qart.
  • Im Mai feiert der Verlag sein fünfzigjähriges Bestehen. Auf der Jubiläumsveranstaltung im jüngst eröffneten Yuyuan-Teehaus in Hamburg-Rotherbaum nehmen Altverleger Helmut Buske (85) und seine Nachfolger Manfred Meiner und Michael Hechinger die Glückwünsche von rd. 100 Gästen entgegen. Zahlreiche Autoren (mit denen der Verlag in den letzten Jahren Lehrmaterialien zu den Sprachen Albanisch, Baskisch, Bulgarisch, Chinesisch, Eskimo-aleutisch, Esperanto, Finnisch, Französisch, Georgisch, Griechisch, Hebräisch, Hindi, Irisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Lateinisch, Lettisch, Paschto, Persisch, Portugiesisch, Russisch, Sanskrit, Saterfriesisch, Schottisch-Gälisch, Schwedisch, Swahili und Vietnamesisch realisiert hatte) verfolgen die von dem Geigenvirtuosen (und Georgisch-Wörterbuchautor) Michael Jelden moderierte Matinee mit Musik der Django Davis Mozart Band und originalsprachlichen Rezitationen literarischer Texte aus China, Frankreich, Georgien, Griechenland, Indien, Japan, Ostafrika und Portugal.
  • Besondere Aufmerksamkeit findet das rechtzeitig zum Verlagsjubiläum nach 20jähriger Vorarbeit erschienene große Wörterbuch Deutsch-Paschto von Akram Malakzay, das auf über 1.000 Seiten mit rd. 25.000 Stichwörtern und etwa 45.000 Anwendungsbeispielen den Wortschatz der Alltags- und Umgangssprache der in Afghanistan und Pakistan beheimateten Paschtunen erschließt.
1960    1970    1980
1990    2000